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Presse
 

Saarbrücker Zeitung, 22. August 2013

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 Saarbrücker Zeitung, 07. Mai 2013

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Waldeckische Landeszeitung, Freitag 15. März 2013


nach obenHessische Städte- und Gemeindezeitung 03.2013


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Die Woch – Zeitung vom 22.09.2012

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Nahe – Zeitung vom 14.09.2012

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Saarbrücker Zeitung 05.09.2012

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Rhein-Zeitung 25.08.2012

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Nahe-Zeitung 15. August 2012

Solarpark Gimbweiler: 4000 Euro Umsatz in nur vier Tagen

Gimbweiler - Über das mit reichlich Sonnenstunden verbundene derzeitige Sommerwetter freut Dr. Bernhard Alscher, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Birkenfeld, sich gleich doppelt. "Wir brauchen viele schöne Tage wie heute, damit wir möglichst bald in die Gewinnzone kommen", sagte er bei der offiziellen Übernahme des Solarparks Gimbweiler von der beauftragten Spezialfirma F&S Solar Concept aus Euskirchen. Fast 2,3 Millionen Euro hat die Verbandsgemeinde über die Stiftung "Sonne für Birkenfeld" in die 5500 Fotovoltaikmodule investiert.
Deren bemerkenswerter Start dank bester klimatischer Voraussetzungen lässt allerdings hoffen, dass die hohe Summe in absehbarer Zeit erwirtschaftet werden kann: Jeder der beiden Wechselrichter lieferte in den vier Tagen von der Inbetriebnahme in der vergangenen Woche bis zur Übergabe 16 000 Kilowattstunden Strom und bescherte dem Eigenbetrieb VG-Werke als Pächter damit einen Umsatz von insgesamt rund 4000 Euro.
Ein großes Lob spendete Alscher allen Beteiligten für die rekordverdächtig schnelle Umsetzung des Großprojektes, mit der die Verbandsgemeinde auf die Senkung der Einspeisungsvergütung für Solaranlagen reagiert hatte. Noch vor deren Inkrafttreten zum 1. Juli konnte die Anlage vom TÜV abgenommen werden. Dass dies gelang, sei vor allem der Firma F&S zu verdanken, die mit zeitweise bis zu 70 Arbeitern unter der Regie von Bauleiter Sebastian Piel den Park buchstäblich aus dem steinigen Boden stampften.
"Der Regen hat uns zeitweise sehr zu schaffen gemacht", betonte Piel. Weil bereifte Radlader und Bagger die Kombination aus Matsch und extremer Hanglage nicht bewältigen konnten, tauschte man sie gegen Bagger aus, die eigens aus München herangeschafft wurden.
Eine weitere Voraussetzung für den Erfolg war laut dem Rathaus-Chef die schnelle und umkomplizierte Bewilligung des erforderlichen Kredits durch die Kreissparkasse. "Wenn wir immer so schnell alle nötigen Unterlagen bekommen würden, könnten wir viel mehr umsetzen", spielte der Birkenfelder Filialdirektor Walter Goldschmidt das Lob an die VG-Verwaltung zurück. Die volle Unterstützung der Ortsgemeinde Gimbweiler für das Projekt und darüber hinaus den gesamten Kurs der VG im Bereich erneuerbare Energien signalisierte Ortsbürgermeister Martin Samson: "Wir wollten hier selbst schon eine kleine Solaranlage bauen." Der Antrag sei aber abgelehnt worden, weil es sich um eine landwirtschaftliche Vorrangfläche handele. Bernhard Alscher begrüßt das Umdenken der Behörden: "Mit Landwirtschaft lässt sich auf dem kargen Boden nicht viel verdienen." Stattdessen entsteht auf der Fläche nun ein Biotop für Kleintiere.

Michael Fenstermacher

Im Beisein von Vertretern von Verwaltung, Kreissparkasse und Ortsgemeinde Gimbweiler übergab Bauleiter Sebastian Piel (4. von rechts) die Anlage an Dr. Bernhard Alscher (5. von links)

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Nahe-Zeitung 10. August 2012

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14. 2. 2012, Saarbrücker Zeitung

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25.11.2011

GenoFutura AWARD 2011 für Stiftungsidee Dieter Christoph -
Stiftungskonzept Erneuerbare Energien

Pressemitteilung (veröffentlicht unter openPR)

Der bei Erlangen ansässige Stiftungsexperte Dieter Christoph wurde jetzt im Rahmen des Kongresses „Kommunale Kooperation: Regionales Zukunftsmanagement“ mit dem bundesweit anerkannten Innovationspreis der Andramedos eG und des Genossenschaftsverband e.V. ausgezeichnet. Das Konzept „Stiftung Sonne für Badem“ ermöglichte den Gemeinden Kyllburg und Badem die Realisierung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage und stellt eine herausragende Leistung zur Stärkung der Zukunftsfähigkeit der Gemeinden und Städte dar.

Die gemeinnützige Stiftung Sonne für Badem wurde zur Realisierung einer 2,6 MWp großen Photovoltaik-Freiflächenanlage im Gewerbegebiet des IGZ Badem gegründet. Der Clou dabei: während viele Kommunen das Ertragspotenzial ihrer Liegenschaften privaten Investoren überlassen, erhalten die Gemeinden Badem und Kyllburg alle Gewinne, die die steuerbefreite, weil gemeinnützige Stiftung aus dem Energieprojekt heraus erzielt. Sie verwenden diese zur Erfüllung der weitgefassten Stiftungszwecke. Somit müssen die Gemeinden nicht selber investieren und können trotzdem alle Bürger an dem Energieprojekt partizipieren lassen. Dieses außergewöhnliche Finanzierungsmodell sichert den Gemeinden die marktübliche Grundstückspacht und darüber hinaus prognostiziert ca. 2,32 Mio. Euro innerhalb von 20 Jahren! Die Stiftung finanzierte das Projekt zu 80% über ein Darlehen der Kreissparkasse Bitburg-Prüm und zu 20% über ein Darlehen der Verbandsgemeindewerke. Diese freuen sich über den Zusatzeffekt: die Verzinsung trägt dazu bei, die Steigerung der Wasser- und Abwassergebühren teilweise abfangen zu können.

Unter dem Dach der Stiftung Sonne für Deutschland
Doch galt es vor Realisierung des Energieprojektes eine Konzeption zu entwickeln, die einerseits eine Finanzierung außerhalb des Vermögenshaushalts der Gemeinden vorsah, und andererseits sicherstellte, dass die Umsetzung unkompliziert und aufwandsarm möglich wird. Hierzu wurde die Stiftung Sonne für Deutschland als Treuhandstiftung gegründet. Sie wird verwaltet durch die DT Deutsche Stiftungstreuhand AG in Fürth, einem bundesweit bei Kommunen und Sparkassen anerkannten Stiftungsverwalter. Unter der Dachstiftung war die Errichtung der Stiftung Sonne für Badem einfach und mit einer symbolischen Erstdotation möglich. Ein durch Gemeindevertreter besetzter Stiftungsrat wurde gebildet. Diesem Modell folgte mittlerweile auch die Verbandsgemeinde Birkenfeld. Die Stiftung Sonne für Birkenfeld realisierte 25 PV-Dachanlagen. Auch sind erste Stiftungsprojekte mit Windkraft- und Biomasseanlagen in Planung.

Doppelter Nutzen für die Bürger erhöht die Akzeptanz
„Oberste Priorität sollte doch immer sein, dass das Gemeinwohl und somit alle Bürger an diesen Projekten partizipieren, ungeachtet der Frage, ob die Bürger in der Lage sind, selbst investieren zu können. Damit erhöht sich die Akzeptanz der Projekte bei den Bürgern signifikant.“, fasst Dieter Christoph zusammen. Möchten Bürger investieren, so wird auch hier die Flexibilität des Stiftungskonzeptes deutlich: beispielsweise können Bürger Mitglied einer Beteiligungsgenossenschaft werden, die dann der Stiftung ein Darlehen ausreicht. Für die Stiftung ist das wirtschaftlich neutral, denn Zins und Tilgung sind „Sowieso-Kosten“. Aus Sicht der Bürger bietet dies allerdings einen Zusatznutzen: die Kapitalbindungszeit kann bedeutend niedriger vereinbart werden als bei herkömmlichen Beteiligungsmodellen.

Anlässlich der Prämierung erhalten die Bürgermeister von Badem und Kyllburg einen ersten Scheck über 30.000,- Euro aus den Überschüssen des Photovoltaikprojektes der Stiftung Sonne für Badem

(v.l.n.r: Herr Schäfer, Präsident des Hessischen Städte- und Gemeindebundes, Herr Meyer, Bürgermeister Badem, Herr Spindler, Bürgermeister Kyllburg, Herr Dr.Witteck, Regierungspräsident Gießen und Dieter Christoph, Stiftungsidee)

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,   08. Juni 2011

Verbandsgemeinde Birkenfeld setzt auf Sonnenenergie

Die Verbandsgemeinde (VG) Birkenfeld zeigt jetzt, wie man auch im drittärmsten Kreis in Rheinland-Pfalz etwas für den Klimaschutz und gleichzeitig für die Gemeindekasse tun kann: Über ein Stiftungsmodell finanziert wird dort ein Photovoltaik-Großprojekt mit 1650 Kilowatt auf über 50 Dächern öffentlicher Gebäude in der VG realisiert. 2,5 Millionen Euro soll das Projekt für die öffentlichen Kassen bringen.

Birkenfeld/Rinzenberg. Sämtliche Dächer der VG Birkenfeld werden zurzeit von der Euskirchener Solarfirma "F&S solar concept" mit Photovoltaikmodulen bestückt. Bis zum 30. Juni muss das Großprojekt mit 1650 Kilowatt (Spitzenwert) fertig sein. Denn ab 1. Juli wird die staatlich 20 Jahre lang garantierte Einspeisevergütung für Solarstrom von Dachanlagen gekürzt. Die Anlagen sollen jährlich 1100 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Rund 500 Haushalte können künftig mit sauberem Solarstrom versorgt werden. "Wir müssen nicht nur von Klimaschutz reden, wir müssen handeln!", betonte Bernhard Alscher, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Birkenfeld, im Gemeinschaftshaus Rinzenberg. Er stellte dort etwa 80 interessierten Bürgern sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung das Solarprojekt der VG Birkenfeld vor. Finanziert wird das Ganze ohne die Gemeindekassen zu belasten: Denn unter dem Dach der Stiftung "Sonne für Deutschland" wurde die komplett finanziell eigenständige Unterstiftung "Sonne für Birkenfeld" gegründet. Diese finanziert die Photovoltaikanlage über Darlehen der örtlichen Kreissparkasse. Bernhard Alscher ließ noch einmal die Chronologie des Photovoltaik-Projekts Revue passieren. Erst im November 2010 hatte man Kontakt zu verschiedenen Sonnenenergieexperten gesucht und im Januar 2011 bereits die Dachflächen aller gemeindeeigenen Flächen zusammengestellt. "Auf diese Weise wurden über 1000 Seiten an Informationen, Bauunterlagen und Luftbildern zusammengetragen", berichtete Alscher. Insgesamt seien in allen Fachbereichen 25 Verwaltungsmitarbeiter bei dem Großprojekt involviert gewesen. Der Beschluss, die Stiftung "Sonne für Birkenfeld" zu gründen, wurde vom Rat der Verbandsgemeinde Mitte März gefasst. Nach der Darlehenszusage der Kreissparkasse und nachdem so manche bürokratische Hürde genommen worden war, konnte der Auftrag für den Bau der Photovoltaikanlagen dann Ende März erteilt werden. "Gerade einmal 60 Stunden nach der Auftragsvergabe wurden die ersten Dächer begutachtet, der Arbeitsablauf abgestimmt, und die ersten Gerüste, Materialien und Mitarbeiter tauchten an den Baustellen auf", berichtete der Verbandsbürgermeister. Alscher erläuterte, dass man gut 4,5 Millionen Euro investiere und mit einem Rückfluss von sieben Millionen Euro rechne. "Nach 20 Jahren können die Photovoltaikanlagen in das Eigentum der Gemeinden und der Verbandsgemeinde überführt werden, unentgeltlich, da Zins und Tilgung erledigt sind", so Alscher weiter. Die Lebensdauer einer Photovoltaikanlage betrage 30 bis 35 Jahre, also bleibe noch viel Zeit, um sich über die Einspeisevergütung netto zu freuen - oder den sauber erzeugten Solarstrom selbst zu nutzen. Trotz des hohen Zeitdrucks will Jörg Frühauf, Geschäftsführer des Euskirchener Solarspezialisten "F&S solar concept", den Termin einhalten: "Wir sehen das als sportliche Herausforderung". Denn in nur acht Wochen Bauzeit muss das Projekt auf den über 50 Dächern umgesetzt werden. Bürgermeister Alscher und Jörg Frühauf legen großen Wert darauf, ortsansässige Handwerker in die umfangreichen Arbeiten einzubeziehen. Das hätten sie sogar gerne noch mehr getan, aber die Firmen vor Ort gerieten angesichts des Großprojekts und des Zeitdrucks an ihre Kapazitätsgrenzen.

Frühauf: "Aber wir haben hier einige gute Kooperationspartner gefunden, die von uns geschult wurden." red

  

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 Trierischer Volksfreund, 28.5.2011

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Nahe-Zeitung, 24.3.2011

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Wochenspiegel, 8.12.2010

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Trierischer Volksfreund, 24.11.10

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Fürther Nachrichten, 5.1.2010

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Bayrische Staatszeitung, 2. Oktober 2009

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